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Picks of the Day

Viele unserer Podcastfolgen sind mit einem besonderen Sahnehäubchen gespickt: dem Pick of the Day. Sowohl unsere Gäst:innen als auch Jan, Dennis und die anderen Hosts empfehlen euch in dieser Rubrik die neuesten Features, praktische Tools, hilfreiche Webseiten, spannende Literatur oder allgemein Inhalte, die Spaß machen.

  • Deep Dive 219 – evcc mit Michael Geers

    BirdNET-Go verwandelt einen Raspberry Pi mit Mikrofon in eine Vogelstimmen-Erkennung, die rund um die Uhr lokal mitlauscht. Im Hintergrund laufen AI-Modelle wie BirdNET vom Cornell Lab of Ornithology und Perch von Google, die Ergebnisse landen in einem Dashboard, in dem ihr im Stundenraster seht, welche Vögel heute unterwegs waren.

    Michael hat damit inzwischen eine richtige Datenbasis und erkennt Muster wie die Amsel, die morgens und abends singt, mittags aber nicht. Die ganze Familie schaut regelmäßig rein und ein Display im Wohnbereich zeigt jeden neu entdeckten Vogel groß an.

  • Deep Dive 219 – evcc mit Michael Geers

    Passend zur Folge empfiehlt Dennis einen dynamischen Stromtarif. Dabei folgt euer Arbeitspreis dem Börsenstrompreis, der sich je nach Angebot und Nachfrage im Tagesverlauf ändert. Ob ihr dafür zu Tibber, Octopus Energy, 1KOMMA5° oder einem anderen Anbieter geht, ist für Dennis zweitrangig.

    Spannend findet er vor allem den Effekt im Alltag: Mit Einblicken wie einer wöchentlichen Prognose, wann Wind und Sonne viel Strom liefern, setzt ihr euch automatisch aktiver damit auseinander, warum Strom wann wie viel kostet. Wirtschaftlich muss sich das nicht für alle lohnen, schlauer macht es trotzdem.

  • Deep Dive 219 – evcc mit Michael Geers

    Die iOS-App Strompreis nutzt Michael vor allem als Widget auf dem Homescreen. Dort sieht er auf einen Blick, wie sich der Börsenstrompreis heute und morgen entwickelt, soweit er schon bekannt ist.

    Obwohl er selbst gerade keinen dynamischen Tarif hat, will er wissen, ob Strom gerade teuer oder super günstig ist. So läuft die Info ganz nebenbei mit.

  • Deep Dive 219 – evcc mit Michael Geers

    Greenshare zeigt euch, wie hoch der Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Strommix gerade ist und gibt eine Prognose für die kommenden Tage. Michael nutzt dafür eine große Kachel auf dem Homescreen, die je nach Lage grün oder rot leuchtet und eine Prozentzahl anzeigt.

    Wie die Strompreis-App sorgt das ganz nebenbei für ein besseres Gefühl dafür, wann gerade viel grüner Strom im Netz ist.

  • Deep Dive 219 – evcc mit Michael Geers

    Paseo ist eine Open-Source-App, mit der ihr mehrere Coding-Agents wie Claude Code, Codex oder OpenCode parallel auf euren eigenen Rechnern laufen lasst, inklusive Editor, Terminals, Diffs und Pull Requests in einem Fenster. Bisher war für Fabi Conductor das Go-to-Tool, um seine parallelen Workstreams zu organisieren.

    Was ihm dort fehlt, bringt Paseo direkt mit: eine native App für iOS und Android, mit der er auch unterwegs vom Handy aus weiterarbeiten kann. Bei Conductor gibt es die Mobile-App nur im kostenpflichtigen Pro-Abo.

  • Deep Dive 218 – Deno Desktop mit Leo Kettmeir

    Screeps: World ist ein Strategiespiel, bei dem ihr eure Einheiten nicht per Klick steuert, sondern deren Verhalten komplett in JavaScript programmiert. Einmal geskriptet, läuft die eigene Kolonie eigenständig weiter, auch wenn ihr offline seid, quasi ein MMORPG für Developer:innen. Am Anfang tut schlicht keine Einheit etwas, bis der erste eigene Code läuft, dafür ist der Belohnungseffekt danach umso größer.

  • Deep Dive 218 – Deno Desktop mit Leo Kettmeir

    ZBSearch ist eine Open-Source-Library für Suche und die sind ja selten trivial. Gerade das findet Leo Kettmeir von Deno spannend. Bei Deno läuft die Suche auf JSR aktuell über Algolia, doch das kostenfreie Open-Source-Kontingent reicht für die geplanten Anforderungen nicht mehr aus. Leo experimentiert deshalb bereits mit ZBSearch und überlegt, JSR komplett darauf umzustellen.

  • Deep Dive 216 – Vite+ mit Alexander Lichter von void(0)

    Spotifys AI-DJ mischt Daves Hörgewohnheiten komplett neu. Die Funktion läuft offiziell einfach unter „DJ“, steckt weiter in der Beta und ist Premium-Nutzer:innen vorbehalten. Auf Deutsch übernimmt eine eigene Persona namens Ben.

    Statt wie sonst bei einer Handvoll Lieblingskünstler:innen zu bleiben, bekommt Dave eine Mischung aus alten bekannten, lange nicht gehörten Songs und neuen Releases, die überraschend gut zu seinem Geschmack passt.

  • Deep Dive 216 – Vite+ mit Alexander Lichter von void(0)

    Splatoon Raiders ist der neue Ableger der Splatoon-Reihe, exklusiv für die Nintendo Switch 2. Nintendo führt das Spiel als Action-Shooter mit Fokus auf Einzelspieler:innen: Statt competitive Multiplayer geht es auf Schatzjagd über die Spiralit-Inseln, mit Beute, Waffen-Upgrades und Horden von Salmoniden. Vom Spielprinzip her also ein Loot-Shooter. Im Koop könnt ihr mit bis zu drei weiteren Personen ran, online oder lokal im WLAN.

    Für Jan macht genau das den Reiz aus: Man kann jederzeit für eine kurze Runde einsteigen, ohne gleich eine Stunde investieren zu müssen.

  • Deep Dive 216 – Vite+ mit Alexander Lichter von void(0)

    Codiff ist ein lokaler Diff-Viewer, gebaut von Christoph Nakazawa, der schon in unserer Hall of Fame steht. Statt auf GitHub schaut ihr euch staged und unstaged Änderungen direkt am eigenen Rechner an, bevor überhaupt committet wird, und das auch bei großen Diffs schnell. Dazu kann Codiff mit Hilfe eines LLMs ein Code-Walkthrough erzeugen, das die Änderungen nach logisch zusammenhängenden Abschnitten gruppiert statt sie von oben nach unten abzuarbeiten.

    Gerade weil AI-Agents mehr Code produzieren, als sich klassisch im Terminal durchsehen lässt, ist diese Art der Durchsicht sehr hilfreich.